Von Geigen und Beichtstühlen

Mittwoch, 10. Februar 2010
Immer wieder für einen Brüller gut, das „Thema No.1“ ...
Ein junger Mann beichtet dem Pfarrer, er habe gegeigt.
Das sei keine Sünde, meint der Pfarrer.
Ein zweiter Mann beichtet ebenfalls, er habe gegeigt.
Und auch ein dritter und ein vierter.
Alle entlässt der Seelsorger ohne Buße.

Anschließend beichtet ein junges Mädchen: "Ich habe mich geigen lassen!"

Da stürmt der Seelsorger aus dem Beichtstuhl und brüllt: "Das ganze Streichorchester nochmals zurück zu mir!"
Frage: Wann habt ihr das letzte Mal gegeigt? ^^ wink

Cu Trixi

Polizeibericht: Serie von Diebstählen z.N. Münchner Taxifahrer geklärt

Montag, 8. Februar 2010
Von einem Kollegen bekam ich am Wochenende folgende Meldung aus dem Münchener Polizeibericht per Mail zugesandt:
172. Serie von Diebstählen z.N. Münchner Taxifahrer geklärt – Tatverdächtiger festgenommen

Wie bereits mehrfach berichtet - siehe u.a. Pressebericht vom 01.02.2010, Ziffer 140 - , kam es in der zurückliegenden Zeit zu einer Serie von insgesamt zwölf Diebstählen, bei denen Münchner Taxifahrer bestohlen worden waren. Der Täter war dabei immer in gleicher Weise vorgegangen: Nach einem Anruf bei einem Taxistandplatz wurde der jeweilige Taxifahrer zu einem bestimmten Anwesen bestellt, meist im Bereich München-Giesing, mit der Maßgabe, dass der Fahrer dort am Klingelbrett klingeln sollte. Der Täter wählte die Örtlichkeiten dabei ausschließlich so, dass der Taxifahrer nicht unmittelbar vor dem Anwesen parken konnte und sein Fahrzeug in einiger Entfernung abstellen musste. Während der Taxifahrer nun vor dem Anwesen stand und den Fahrgast suchte, entwendet der Täter aus dem unversperrten Taxi die Geldbörse samt Bargeld.

Der zuständigen Polizeiinspektion 23 (Giesing) gelang es nun mit Unterstützung von Beamten des USK den Dieb festzunehmen. Im Rahmen einer groß angelegten Überwachungsaktion war der Mann, ein 18-jähriger Auszubildender, aufgefallen, weil er einen Taxifahrer zu einem Anwesen in Obergiesing geordert hatte. Ein Polizeibeamter des USK München hatte sich dabei im Kofferraum des Taxis versteckt und konnte den jungen Mann beim Versuch eines erneuten Diebstahls auf frischer Tat ertappen und festnehmen.

Bei seiner Vernehmung räumte der 18-Jährige sämtliche Diebstähle der Tatserie ein. Als Motiv nannte er seine Spielsucht.

Was sich sowohl der Kollege und als auch ich beim Durchlesen dieser Meldung fragten, war: Wieso, zum Teufel, läßt man ein Taxi unversperrt stehen??? Noch nie etwas von einer Zentralverriegelung gehört?? vogel stumm

Cu Trixi

Langsam tut sich wieder was

Donnerstag, 4. Februar 2010
Nachdem hier die letzten 3 Monate Totenstille herrschte, tauch ich wieder aus der Versenkung auf. Zum Thema Selbstständigkeit gibt es die nächste Woche einen ausführlichen Post. Für heut aber erstmal eine Musikempfehlung: Merz, ein schottischer Musiker, auf den mich ein Kollege aufmerksam gemacht hat. Reinhören lohnt sich.



Downloads im iTunes Store: Merz

Alben bei Amazon: Merz

Bis demnächst
Cu Trixi

Wenig los

Freitag, 9. Oktober 2009
Zur Zeit ist wenig los hier. Weil ich im Moment mit anderen Sachen beschäftigt bin, weil ich mich um meine Selbstständigkeit kümmern muß und privat auch einige Sachen anstehen, die erledigt werden müßen. Deswegen gibt’s zur Zeit wenige Artikel von mir, wird auch noch eine Weile so bleiben. Ich hoffe, ich fliege trotzdem nicht aus eurem Feedreader. smile

Die Wiesn ist vorbei und es ist wieder ruhig geworden in der Stadt. Die Exporeal lief gut, eine 2. Messe geht heute zu Ende. Also alles wieder beim Alten, der Alltag hat uns wieder, Gott sei Dank!

Die Wiesn lief für mich relativ ruhig, keine Kotzer, keine Querelen. Heuer war sie eh nicht besonders, da wegen der Finanzkrise weniger Touristen kamen. Das Italienerwochenende fiel quasi aus, Amerikaner und Australier gab’s so gut wie keine. Die Absperrung der Wiesn in der 2. Woche hat ihr übriges dazu getan. Nur die Rikschafahrer haben den größten Reibach gemacht, weil die, im Gegensatz zu uns, in die Absperrung reinfahren konnten. Taxis durften sich lediglich am Busparkplatz aufstellen. Ein Kollege von mir beschrieb das so: „Da seh ich den mit der Rikscha in die Absperrung reinfahren, ohne Kontrolle durch die Polizei, und 20 Sekunden später kommt der schon wieder raus geflitzt mit neuen Fahrgästen.“ Die Preise, die von den Rikschas verlangt und auch oft genug bezahlt wurden, hatten astronomische Dimensionen: 30 € zum Hauptbahnhof (ca. 800m Fahrtstrecke, Taxipreis 7 €), 50 € zum Viktualienmarkt. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Ein Freund von mir wollte zum Thierschplatz, Luftlinie von der Wiesn ca. 3km. Für die Fahrt wollte der Rikschafahrer ebenfalls 50 €. Über unsere sog. „Gewerbevertretung“ laß ich mich hier jetzt nicht aus... peng

Aber was soll’s, aufregen bringt eh nix. Sollten diese Zustände aber nächstes Jahr wieder so sein, kann ich mir durchaus vorstellen, daß der ein oder andere Rikschafahrer ein blaues Auge bekommt. Daß es jedes Jahr mehr werden, ist eh klar. Irgendwann ist der Kuchen bei denen auch aufgeteilt.
Für die Wiesn an sich war es relativ gut, daß weniger los war. Viele Fahrgäste freuten sich darüber, daß sie sogar am Abend relativ problemlos einen Platz in den Zelten bekamen. Letztes Jahr noch waren alle Zelte ausnahmslos um 13 Uhr wegen Überfüllung geschloßen, auch unter der Woche.

Morgen am Samstag findet der Taxitreff bei Taxi Much in Bad Tölz statt. Also werd ich mich morgen mittag aus dem Bett quälen und mich dort ein bißchen umschauen. So langsam wird’s konkreter. bigsmile

Cu Trixi

Bombenstimmung

Freitag, 2. Oktober 2009
Ihr habt euch sicher schon gefragt, wann schreibt sie denn wieder was zur Wiesn. Ganz ehrlich: Die Wiesn schlaucht! Mich zumindest ungemein. Bei anderen Kollegen ist das anders, die blühen zur Wiesn regelrecht auf. Aber bei mir ist das anders. Die 1. Woche geht meistens noch ganz gut, in der 2. Woche fängt es an, daß ich immer mehr schlafe und ausgelaugter werde. traurig

Inzwischen hat wohl ganz Deutschland mitbekommen, daß wir ja eine sehr bedrohliche Terrordrohung mittels eines Videos bekommen haben und die Münchner Polizei hat darauf auch sehr prompt reagiert. Nämlich in der Form, daß die komplette Wiesn abgeriegelt wurde. Sämtliche Zufahrtswege von und zur Wiesn sind gesperrt und für Autos nicht freigegeben, inklusive Taxis. Einzige Zufahrtsmöglichkeit zur Wiesn besteht über eine kleine Seitenstraße, durch die man dann auf dem Busparkplatz gelangt. Wer dort reinfahren will, wird von der Polizei komplett gefilzt inklusive Körperkontrolle...
Wer eine Übersicht über die Absperrungen und die Pressemeldung des Poliezipräsidenten lesen möchte, kann das hier tun.

Die Frage nach dem Sinn oder Un-Sinn einer solchen Absperrung kann sich jeder selber überlegen. Dadurch, daß sich sämtliche Münchner Polizisten und der Bundesgrenzschutz ausschließlich rund um die Wiesn tummeln, mangelt es im Rest der Stadt an Polizisten. Schlägereien im Kunstpark und am Maximiliansplatz sind an der Tagesordnung.
Vorgestern fuhr ich einen Zivilpolizisten nach Hause, der privat unterwegs war und sich köstlich über das ganze Spektakel amüsierte. Denn eins ist klar: Wenn jemand eine Bombe hochgehen lassen möchte, schafft er das. Wenn nicht auf der Wiesn, dann eben in der U-Bahn oder auf dem Marienplatz, wo ebenfalls Polizei Mangelware ist. Man kann nun mal nicht die ganze Stadt absperren.

Die Wiesn war/ist heuer eh nicht besonders, das hatte sich schon in der 1. Woche abgezeichnet. Durch die Finanzkrise bedingt sind viel weniger Touristen gekommen, v.a. keine Amerikaner, Australier und aus welchen Ländern auch immer. Das sog. „Italienerwochenende“, das am 2. Wiesnwochenende stattfindet, fiel quasi komplett aus. Die komplette Absperrung der Wiesn ab letzten Sonntag tat ihr übriges dazu, daß die Zelte nicht leer, aber weitaus weniger überfüllt sind, wie das die letzten Jahre der Fall war.
Positiver Nebeneffekt: Man bekommt auch abends fast problemlos einen Platz in den Zelten. Die letzten Jahre waren die ab Mittag schon wegen Überfüllung geschloßen.

Generell also eine eher ruhigere Wiesn, der Umsatz paßt aber trotzdem. Und anstrengend ist es trotzdem wie immer. Nächstes Jahr werd ich mich sehr darum bemühen, nicht fahren zu müßen und während der Zeit Urlaub machen zu können. Und auf die Exporeal, die am Montag startet, freu ich mich ungemein: Alle Aushilfswi**erfahrer weg, keine Besoffenen mehr, jede Menge Messebesucher in der Stadt, eine wahre Freude und Wohltat!
Das letzte Wochenende werd ich auch noch hinbekommen und dann ist endlich Schluß mit dem ganzen Gezeter in der Stadt. peng

Cu Trixi